Hannover / Südtadt / Bult
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Aktiv für Hannover
07.07.2021, 19:08 Uhr
Schwerpunkte für den Stadtbezirk Hannover Südstadt-Bult

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Schwerpunkte, die ich in den nächsten Jahren in meiner ehrenamtlichen Arbeit speziell für den Stadtbezirk Südstadt-Bult setzen möchte. Es handelt sich bei weitem nicht um eine vollständige Aufzählung, sondern einen Auszug. Darüber hinaus werde ich an anderer Stelle auf meine Schwerpunkte für die gesamte Stadt Hannover eingehen. 
Wenn Sie zusätzliche Ideen haben zögern Sie bitte nicht, mir diese unter den angegebenen Kontaktdaten mitzuteilen. 

Stadt für Alle, statt für Wenige.

 

In der Südstadt und der Bult steigen die Mieten und Kaufpreise seit Jahren. Wer sich nach einer neuen Wohnung zum Kauf oder zur Miete umsieht erlebt es aus persönlicher Anschauung. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Attraktivität unserer Stadt und unseres Bezirks, die immer mehr Menschen hierherzieht. Es gibt jedoch Maßnahmen, die die Stadt ergreifen könnte, um die Wohnungsnot zu lindern und die Preise nicht unnötig steigen zu lassen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin mehr und schneller Wohnraum zu schaffen. U.a. die folgenden Maßnahmen wurden von der Stadtregierung vernachlässigt: 

 

Bauauflagen müssen reduziert werden.

Bauanträge müssen digital und dadurch schneller entschieden werden. Das Hannoversche Bauamt zählt zu den langsamsten in Niedersachsen.

Neubauten müssen wieder vermehrt im mittleren Preissegment erstellt werden.

Ankauf von Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen im Bestand durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft. 

Gründung einer neuen städtischen Entwicklungsgesellschaft, die Grundstücke aufkauft und entwickelt.

Einführung eines generationen- und milieuübergreifenden Modellprojektes „Wohnungstauschbörse“. 

Bereitstellung von mehr Bauland, auch zielgerichtet für junge Familien. 

Schließung von Baulücken.

Prüfung und ggf. leichtere Genehmigung des Ausbaus von Dachstühlen oder der Nutzungsänderung von nicht mehr vermarktbaren Ladengeschäften zur Schaffung von Wohnraum.

 

Kinder besser betreuen – Eltern entlasten.

 

Wir sind ein kinderreicher Stadtteil. Das ist eine positive Entwicklung! Nicht positiv ist, dass Eltern noch immer Schwierigkeiten haben, schnell Krippen- und Kitaplätze zu bekommen. Familien sind gezwungen zu viel Aufwand in die Suche zu stecken und teilweise entwürdigende Maßnahmen zu ergreifen, um einen Platz in Krippe oder Kita zu erhalten, obwohl es einen Rechtsanspruch auf entsprechende Plätze gibt. Wir wollen;

Die konsequente Digitalisierung des Anmeldeprozesses ohne die Notwendigkeit von Einzelvorstellungen und entwürdigenden „Bewerbungsgesprächen“

Die Förderung von mehr Kita- und Krippenplätzen in Südstadt und Bult.

Anreize für Unternehmen Betriebskitas- und Krippen anzubieten. Sofern die Unternehmen hierzu zu klein sind entsprechende Anreize für den Zusammenschluss kleinerer Unternehmen zum Aufbau gemeinsamer Betriebskitas.

Die Stärkung von Tagesmüttern- und Vätern als wichtige Säule der Kinderbetreuung.

 

Begegnungsstätte für Kultur, Sport, Vereine, Initiativen und Jugend. 

 

Nachbarschaft und Gemeinschaft braucht Orte der Begegnung. Wenn initiativ Kultur, Sport oder eine Bürgerinitiative organisiert werden soll, müssen sich Menschen aus Südstadt und Bult zu Hause treffen oder teure Räumlichkeiten buchen. Der Drang sich zu begegnen treibt jedoch auch die Jugend aus unserem Bezirk regelmäßig an Orte wie die Hoppenstedtwiese. Partys und Müll verderben hierbei das Verständnis der Anwohnerinnen und Anwohner. 

Als die alte Feuerwache an der Jordanstraße von der Feuerwehr aufgegeben wurde sahen wir als CDU die Chance, endlich ein Bürger- und Kulturzentrum aufzubauen. Dies scheiterte jedoch zunächst am Widerstand der SPD und der Grünen. Wir halten an dieser Idee fest und würden uns auch für diese Projekt über ihre Stimme freuen.

 

Intelligente Mobilitätskonzepte für unseren Bezirk.

 

Menschen aus Südstadt und Bult gehen zu Fuß, fahren Fahrrad, nutzen öffentliche Verkehrsmittel und zum Teil auch das Auto. Intelligente Verkehrskonzepte tragen der Realität von der gemischten Nutzung von Verkehrsmitteln Rechnung, ohne die Trends der Zukunft zu verschlafen. Die einseitige Verdrängung einzelner Verkehrsteilnehmer, zumal ohne das Angebot von Alternativen lehnen wir ab. Das die Stadt ohne Absprache mit Bürgerinnen und Bürgern einfach Straßen sperrt, nach dem Motto „wie Einkäufe nach Hause, Kinder zur Kita oder Großeltern besucht werden ist uns egal“ ist nicht fortschrittlich, sondern rücksichtlos. Wir wollen Alternativen auch jenseits des Autos schaffen, indem wir die Attraktivität anderer Verkehrsmittel steigern, ohne zu bevormunden:

 

Erhöhung der Investitionen für den Radverkehr um 50 Prozent auf rund 15 Mio. Euro pro Jahr stadtweit. 

Ausbau und die Sanierung des vorhandenen Radwegenetzes.

Die Beseitigung von Schlaglöchern, Unebenheiten und die Absenkung von Bordsteinen auf Fahrradwegen

Ausbau von „Park and Ride“-Anlagen, damit Pendler von außerhalb auf den Weg mit dem Auto verzichten können.

Attraktiveres Tarifsystem für Busse und Bahnen.

Bessere Vernetzung beziehungsweise Taktabstimmung von Bussen und Bahnen. 

Ein neues, modernes und digitales Verkehrsleitsystem in Hannover zu etablieren. 

„Grüne Wellen“ auf Hauptverkehrsstraßen. 

Etablierung eines funktionierenden Baustellenmanagements.
 

Etablierung von (ggf. privat finanzierten) Stadtteilparkhäusern zur Entlastung der Parksituation.

Nutzung des Schützenplatzes als Parkplatz inbesondere bei Großveranstaltungen, z.B. während des Maschseefestes und bei Großveranstaltungen im Niedersachsenstadion, sofern und soweit er nicht für Veranstaltungen auf dem Schützenplatz selbst gebraucht wird.

Temporäre Zufahrtsbeschränkung für Nichtanlieger für betroffene Gebiete bei Großveranstaltungen, wie dem Maschseefest, Schützenfest, Heimspielen von Hannover 96 oder anderen Großveranstaltungen.

Bau einer Fußgänger- und Radfahrerpassage unter dem Bahndamm am Robert-Koch-Platz zur besseren Anbindung der Bult an das Einzehandelszentrum an der Weide.

 

Zukunft des ehemaligen Sportplatzes am Robert-Koch-Platz.

 

Die CDU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der ehemalige Sportplatz nicht bebaut wird und die Wünsche der Anliegerinnen und Anlieger bei der zukünftigen Gestaltung des Robert-Koch-Platzes berücksichtigt werden.

 

Sicherheit und Sauberkeit auf Plätzen und Straßen.

 

Plätze wie die Hoppenstedtwiese aber auch unser eigenes Naherholungsgebiet, der Maschsee, sind immer wieder völlg vermüllt. Obwohl dies seit Jahren bekannt ist, hat die Stadt nicht genug getan, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Gleichzeitig hat es vereinzelt in den letzten Jahren gewalttätige Übergriffe auf Einwohnerinnen und Einwohner der Südstadt gegeben. Auch wenn unser Stadtbezirk der polizeilichen Statistik zu Folge einer der sichersten Stadtbezirke ist, müssen wir an der Sicherheitssituation weiterarbeiten. Hierzu verfolgen wir folgende Vorschläge:

 

Verstärkter Einsatz des Ordnungsdienstes im Stadtbezirk, insbesondere während des Maschseefestes und an der Hoppenstedtwiese auch abends und am Wochenende. 

Schaffung eines Raumes für Jugendliche in der Alten Feuerwache 3 als Teil des Umbaus zum Nachbarschafts- und Kulturzentrum.

Fahrradcodierungsaktionen durch den Kontaktbeamten der Polizei vor jeder Stadtbezirksratssitzung. 

Verbesserung der Schulwegsicherheit.

Bessere Beleuchtung von Wegen und Straßen

 

Stark aus der Corona-Krise.

 

Unser Stadtteil ist auch deshalb so lebenswert, weil Gewerbetreibende tolle Restaurants, Geschäfte und Unternehmen im Allgemeinen betreiben. Diese Gewerbetreibenden wurden besonders hart durch die Pandemie getroffen. Während viele von uns im Home-Office gearbeitet haben, mussten Gewerbetreibende ihre Geschäfte schließen. Es ist entscheidend, dass wir mithelfen, dass die Wirtschaft in Hannover und in unserem Stadtteil stark aus der Krise kommt:

 

Die Stadtspitze soll auf die Bundesgesetzgebung einwirken, dass das Gewerbesteuergesetz so modifiziert wird, dass u.a. Hannover differenzierte Hebesätze, gegebenenfalls auch einen Staffeltarif für unterschiedliche Unternehmensgruppen, festlegen können. So könnten Gewerbetreibende entlastet werden.

Eine großzügigere Genehmigung von Freischankflächen und mehr Freiflächen für Außenterrassen für die Gastronomie. Auch über das Pandemiejahr 2021 hinaus müssen diese Flächen gebührenfrei bleiben. Auf Ausschankgebühren soll vorübergehend verzichtet werden, sodass die Gastronomie nach der Krise schnell wiederbelebt wird. 

Fortsetzung des lokalen Corona-Hilfspaketes, um der Wirtschaft in Hannover auch nach einem Ende der Beschränkungen den nötigen Anschub zu geben.