Hannover / Südtadt / Bult
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Aktiv für Hannover
16.12.2017, 17:52 Uhr
“Herausforderungen sozialer Brennpunkte nicht einfach auf die Schulen abwälzen!”

„Es ist gut, dass die Parteien im Rat der Landeshauptstadt Hannover nach den Wahlkämpfen in diesem Jahr endlich die Notwendigkeit anerkennen, dass sich in den sozialen Brennpunkten Hannovers etwas ändern muss“, sagt der CDU-Politiker Jesse Jeng, „so jedenfalls interpretiere ich den Entschließungsantrag von SPD, Grünen und FDP im Schulausschuss des Rates.“

 

„Der Entschließungsantrag wird der Dimension der Herausforderungen jedoch nicht gerecht, weil er zu unkonkret ist“, sagt Jeng und führt aus: „Zwar ist es richtig, erst einmal zu prüfen, welche städtischen Initiativen es im Bereich der Schulen in sozialen Brennpunkten bereits gibt, jedoch machen es sich die Parteien zu einfach, wenn sie in Ihrem Konzept davon sprechen, Ziele mit Brennpunkt-Schulen zu vereinbaren und diese anschließend seitens der Verwaltung überprüfen zu lassen. Ja – Schulen sind in sozialen Brennpunkten auch Orte gesellschaftlicher Integration in Bezug auf Armut und Herausforderungen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Jedoch zu glauben, dass Schulen die vielfältigen Herausforderungen alleine lösen können, man die Probleme sozialer Brennpunkte am besten noch auf die Schulen abwälzen könne, ist blauäugig“, erklärt Jeng. „Es kann nicht richtig sein, dass nun Ziele mit Schulen vereinbart würden, um bei absehbarem Misserfolg dann mit dem Finger auf die Schulen zu zeigen!“

 

„Soziale Brennpunkte sind regelmäßig von Problemen gekennzeichnet, die größer sind, als der Aktionsradius von Schulen. Probleme wie Armut, Schwierigkeiten bei der Integration und herausfordernde Sicherheitslagen.

Der richtige Schritt wäre zu aller erst darüber nachzudenken, was die Stadt und das Land bei der Bekämpfung dieser Herausforderungen leisten können und die Schulen dabei aktiv einzubinden! Dafür kann das im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU auf Landesebene vereinbarte Sonderprogramm, welches auf unsere Initiative Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden hat, finanzielle Spielräume ermöglichen.“